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Hegen Deutsche Groll gegen Berge?
Schaut man sich die Statistiken der Urlaubsbuchungen vom März an, so stellt man fest, dass die Berge bei den deutschen Urlaubern nicht besonders beliebt sind.
Doch worin liegt die Ursache gegen einen Urlaub in den bayrischen, schweizerischen oder den österreichischen Alpen? Ein Grund hierfür ist, dass über sechzig Prozent der Deutschen am Liebsten ihren Urlaub irgendwo am Meer verbringen. In NRW, dem bevölkerungsreichsten Land der BRD sind es sogar satte 73 Prozent. So kommt es, dass gerade einmal zwölf Prozent der Bevölkerung zum Wandern in die Berge fährt.
Ein Grund hierfür könnten die Kinder sein, denn viele Eltern mit Kleinkindern fahren aus Sicherheitsgründen, vielleicht aber auch wegen der zu hohen Belastung des Filius an den Strand. Vielleicht spielt hier aber auch das Klischee des typischen Standurlaubs eine Rolle. Doch hier gilt: Je jünger die Befragten, desto höher der Wunsch nach einem Strandurlaub.
Etwas besser sieht es in den neuen Bundesländern und in den südlicheren Ländern aus, denn so sprechen sich 13 Prozent der Ost-Deutschen für einen Gipfellauf und in den beiden südlichsten Bundesländern jeweils 15 Prozent aus.
Doch gerade die Berge bieten eine Menge an positiven Reizen. So bieten diese eine idyllische Atmosphäre und erholsame Aussichten mit schönen Almhütten. Auch ist hier die Möglichkeit der Bildung größer, denn sprichwörtlich bildet nur das Reisen, wie es z.B. in den österreichischen Alpen sehr gut möglich ist, denn neben zahlreichen historischen Städten, aber auch Naturparks lernt man die Natur um ein Vielfaches besser kennen. Auch sind hier mehr unterschiedliche Aktivitäten als am Stand möglich, denn so kann man klettern oder spazieren gehen, entspannen und vieles mehr.
Daher bleibt die Frage offen, warum so viele Deutsche immer nur an das Meer reisen – ohne den Willen etwas neues zu entdecken. Die Antwort darauf lautet, dass dieses klischeehaftes Verhalten typisch Deutsch ist, denn gerade in den Bergen hat man eine Vielzahl an verschiedenen Aktivitäten. Aber vielleicht kann sich der Bergurlaub nächstes Jahr etablieren.
Wie denken Sie darüber, ich würde mich über Ihre Kommentare freuen.
Freeclimbing
Unter „Freeclimbing“ (oder auch „Freiklettern“) versteht Klettern an Felsen oder Kunstwänden, bei dem nur Hände und Füße zur Fortbewegung verwendet werden. Andere Hilfsmittel oder Sicherheitsvorrichtungen wie z.B. Seile oder Klettergurte sind nicht erlaubt. Es gibt verschiedene Arten von Freeclimbing wie zum Beispiel Sportklettern, traditionelles sächsisches Klettern oder das Freiklettern im Rahmen des alpinen Kletterns.
Mit Ausnahme des selten praktizierten Free-Solokletterns dürfen bei allen anderen Formen des Freikletterns Hilfsmittel wie Seil und Haken verwendet werden, allerdings nur zur Gewährleistung der Sicherheit und nicht als Kletterhilfe. Das “frei” des Wortes Freiklettern bedeutet frei von technischen Hilfsmitteln zur Fortbewegung und nicht, wie dies oft fälschlicherweise angenommen wird, frei von Sicherungsmitteln. Der Unterschied zum klassischen Bergsteigen zeigt sich in der konsequenten Einhaltung der gängigen Kletter-Ethik, nach der eine Route erst dann als frei geklettert gilt, wenn diese ohne aktive Verwendung von Haken oder sonstigen Hilfsmitteln durchstiegen wurde. Hier gilt der klassische Satz wörtlich: der Weg ist das Ziel, während beim Bergsteigen das Erreichen eines Ziels unabhängig vom Weg und der Technik im Vordergrund steht.
Bei exaktem Sprachgebrauch bezieht sich der Begriff „Freiklettern“ nur auf die Begehungsart, unabhängig von der Art der Route. Die typische Art des Freikletterns wird aber in Sportkletterrouten ausgeübt, deshalb wird Freiklettern oft als Synonym für Sportklettern benutzt. Der Begriff Felsklettern oder Klettern ist dagegen ein Oberbegriff, der sowohl das Freiklettern wie das technische Klettern beinhaltet
Dieser Kletterstil entwickelte sich seit etwa 1890 in der Sächsischen Schweiz, als versucht wurde, auf künstliche Hilfsmittel zur Gipfelbesteigung gänzlich zu verzichten. Zu Beginn der dortigen Klettertradition seit 1864 waren zunächst noch künstliche Hilfsmittel wie Leitern und Metallstifte verwendet worden.
Je nachdem, wie anspruchsvoll eine Kletterroute ist, wird sie in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Oft orientiert sich der Grad der Route an der schwierigsten Stelle des Weges. Schwierigkeitsgrade werden im optimalen Fall nicht von den persönlichen Vorlieben der bewertenden Person beeinflusst, sondern sollten eine möglichst objektive Beurteilung der Kletterschwierigkeit darstellen. Da dies jedoch häufig schwer realisierbar ist, kommt es vor allem bei hohen Schwierigkeitsgraden immer wieder zu hitzigen Diskussionen.
Wandern und Freizeit in den Bergen
Wandern ist in Deutschland ein beliebtes Hobby, jeder zweite Deutsche genießt in seiner Freizeit die Bewegung in der Natur. Doch vor allem Bergwanderungen sind für viele, nicht nur ältere Menschen, eine ungewohnte Belastung. Wie bereiten Sie sich am besten auf solch eine Tour vor?
Bergrettungsdienste warnen jedes Jahr: Kreislaufkollapse, Herzinfarkte und Stürze sind in der Wandersaison an der Tagesordnung. Allein in den österreichischen Alpen verunglücken fast 10.000 Wanderer pro Jahr!
Diese Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie in den Bergen wandern gehen:
1. In welchem Zustand ist Ihre Ausrüstung? Olle Wanderschuhe sind ebenso fehl am Platze, wie noch nicht eingelaufene. Bei der Kleidung machen Sie es wie die Zwiebel: Mehrere Lagen dünne Bekleidung sind besser als wenige dicke Schichten. Moderne Funktionsbekleidung ist wasser- und winddicht und führt trotzdem Feuchtigkeit von innen nach außen ab. Eine leichte Kopfbedeckung in hellen Farben schützt Sie vor der Sonne, die im Gebirge intensiver sein kann als am Meer.
2. Damit Sie die Mittagshitze nicht erwischt, sollten Sie früh aufbrechen. Cremen Sie sich auch unbedingt ein, um nicht einen Sonnenbrand zu bekommen. Viel trinken schützt Sie beim Wandern vor dem Dehydrieren und vor Kreislaufproblemen und hält Sie länger fit. Trinken Sie nicht erst dann, wenn Sie sich durstig fühlen, sondern in bestimmten Zeitintervallen, etwa jede Stunde. Ersetzen Sie verbrauchte Kalorien durch Müsliriegel, Obst oder Traubenzucker.
Auch wichtig:
Handy mit den Notrufnummern der Bergwacht mitnehmen (vorher nach Empfangsbedingungen erkundigen).
Vermeiden Sie einen Start von 0 auf 100. Wandern Sie das das ganze Jahr über nur wenig, ist eine Bergtour von heute auf morgen nicht sinnvoll. Spätestens sechs bis vier Wochen vor dem Start der Wanderung sollten Sie sich vorbereiten, indem Sie sich bei kleineren Wanderungen langsam warmlaufen. Als Vorbereitungssport sind aber auch Radfahren und Jogging oder Nordic Walking geeignet. Das A und O für Ihre Bergtour sind gut vorbereitete Bein- und Fußmuskulatur und eine gute Kondition.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, werden Sie eine Menge Spass am wandern haben.